Wenn wir aufhören besser zu werden,werden wir bald nicht mehr gut sein" (Oliver Cromwell)
Wenn wir aufhören besser zu werden,werden wir bald nicht mehr gut sein" (Oliver Cromwell)

Wer ist laut Gesetz pflegebedürftig?

 

Pflegebedürftig sind Personen, die durch körperliche, geistige oder seelische Erkrankungen oder Behinderungen nicht in der Lage sind, die regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auszuführen und deshalb in erheblichem oder höherem Maße fremder Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung oder Mobilität bedürfen. In diesem Zusammenhang werden auch Hilfen bei der hauswirtschaftlichen Versorgung berücksichtigt. Die Pflegebedürftigkeit muß auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate gegeben sein.

 

Je nach Grad der Pflegebedürftigkeit gehören die Versicherten einer der drei Pflegestufen an:

 

 



Pflegeberatung nach §37,Abs. 3 / SGB XI

 

Nach SGB XI, § 37 Abs. 3 sind Pflegebedürftige einer Pflegestufe, die von einem(r)  Angehörige(n)  zu Hause gepflegt werden, verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Pflegebegutachtung durch einen ambulanten Pflegedienst durchführen zu lassen.

Dieser Einsatz dient der Beratung und der Qualitätssicherung der häuslichen Pflege. Eine geschulte, professionelle Pflegekraft unseres Pflegedienstes, unterstützt die pflegenden Angehörigen. Sie zeigt Lösungen bei eventuellen Pflegeproblemen auf, gibt Hinweise zur Vermeidung von Pflegefehlern, kann eine Überforderung der privaten Pflegeperson erkennen und Abhilfe anbieten, findet Möglichkeiten zu ihrer Entlastung, leitet zu Pflegeoptimierung an.Sie stellt etwaigen Hilfsmittelbedarf fest und kümmert sich, falls erwünscht, um die Antragstellung sowie die Beschaffung. Ebenso berät sie bei etwaigen Fragen zum behindertengerechten Umbau der Wohnung oder des Hauses und hilft auch hier beim Genehmigungsverfahren.

Ferner überprüft sie die Aktualität der bestehenden Pflegestufe. Sie stellt fest inwieweit Bedarf für eine neue Einstufung besteht, die bei der Pflegekasse beantragt werden muss.

Werden diese Einsätze zu Beratung und Pflegebegutachtung nicht regelmäßig nachgewiesen oder von Ihnen als  Pflegebedürftigen sogar abgelehnt, ist die Pflegeversicherung berechtigt, das Pflegegeld zu kürzen oder vollständig zu streichen.

        Holger Misselhorn



       Pflegedienstleitung

    Lehrer für Pflegeberufe

       Ulrike Misselhorn



stellv. Pflegedienstleitung

      Krankenschwester

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